Auswärts in Hannover


Der Weg zum Stadion:

Am 26. Januar haben wir unsere Adler nach Hannover begleitet. Früh morgens sind wir Richtung Lippstadt gefahren, wo wir gefrühstückt haben, und sind anschließend zum vom Verein angegebenen Parkplatz weitergefahren. Da wir so früh unterwegs waren, war die Autobahn frei, und wir hatten eine Fahrzeit von etwa 2 Stunden und 15 Minuten. In Hannover angekommen, waren wir zunächst etwas verwirrt von dem riesigen Kreisverkehr, aber schließlich haben wir den Schützenhof-Parkplatz gefunden. Es handelt sich um einen sehr großen Platz, auf dem neben der Parkplatznutzung an Spieltagen auch Veranstaltungen stattfinden. Ein Nachteil ist jedoch, dass sich Heim- und Gästefans den Parkplatz teilen müssen. Eine Fantrennung ist hier leider nicht vorhanden.

Der Weg zum Stadion war dann leider nicht besonders angenehm – ein Schotterweg, der nicht rollstuhlgerecht ist. Am Eingang war jedoch gut sichtbar, an welchem man sich befindet, welche Blöcke man erreicht und in welcher Richtung der nächste Eingang liegt. An unserem Eingang, dem Südeingang, hing ein großes Schild, auf dem wir entnehmen konnten, wo sich alle Eingänge befanden und welchen Block man von welchem Eingang aus erreichte.

Angekommen im Stadion

Leider gab es auch an unserem Eingang keine Fantrennung. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich neben dem Gäste-Block der Heim-Familienblock befindet.Beim Betreten des Geländes wurde man gründlich durchsucht, und anschließend konnte man sein Ticket selbst an einem Ticketscanner scannen. Die riesigen Treppen empfand ich als sehr erschreckend und war froh, diese nicht hinaufsteigen zu müssen. Für Asthmatiker ist das Stadion nicht wirklich geeignet.Schön war es, dass das Maskottchen „Eddi“ (ein Dackel) die Familien empfängt und für Fotos bereitsteht. Besonders toll für Familien mit Kindern war das Mini-Fußballfeld sowie das Dart-Schießen auf dem Vorplatz.

Zum ersten Mal in einem Stadion habe ich einen Bäckerwagen gesehen, bei dem man beispielsweise Brezeln, Waffeln, Pizzastangen oder auch Leberkäsbrötchen kaufen konnte, sowie einen Wagen, der Crêpes anbot.Als wir weiter ins Stadion zu unseren Sitzplätzen gingen, mussten wir tatsächlich erst einmal suchen. Aufgrund unserer Online-Buchung, bei der wir einen Randplatz im Block S8 reserviert hatten, orientierten wir uns an einer Treppe. Doch die Reihe begann mit Platz 22.Verwirrt gingen wir zur nächsten Treppe, bei der auch nicht unser Sitzplatz am Rand war. Nach einigem Suchen stellten wir fest, dass zwischen den Blöcken S7 und S8 keine Trennung besteht und der letzte Platz aus Block S7 direkt neben dem ersten Platz aus Block S8 liegt. Der Online-Plan stimmt also nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein. Auch hier gibt es Verbesserungsbedarf.Die Toiletten waren in Ordnung – nichts besonderes. Ein Haken an der Innenseite der Türen wäre jedoch hilfreich, damit man zum Beispiel seine Jacke ablegen kann.

Ab nach Hause


Nach dem Spiel fiel uns auf dem Weg zum Auto auf, dass es keine Shuttle-Busse für die Gästefans gab. Diese mussten vom Stadion zum Bahnhof laufen. Eine Shuttle-Verbindung wäre für die Gäste, die Stadt und die Polizei sowie für nicht-Stadionbesucher eine einfachere Lösung gewesen.
Der Parkplatz war dann der wahre Albtraum. Kein geregelter Verkehr und eine Horde von Autos, die den Parkplatz verlassen wollten. Nach knapp einer Stunde und viel Gehupe hatten wir es dann tatsächlich geschafft. Auch wenn es mehr Aufwand bedeutet, wäre es dort sehr hilfreich, den Verkehr durch Zäune und Ordner zu regeln.
Die Rückfahrt war zwar von einigem Stau geprägt, aber nach einem Stopp fürs Abendessen waren wir gegen kurz nach acht zu Hause.

Fazit

Pluspunkte erhält das Stadion für den guten Umgang mit Familien, insbesondere durch die kleinen Aktivitäten vor dem Spiel. Auch die große Auswahl an Speisen verdient einen Pluspunkt. Minuspunkte gibt es jedoch für die Sitzplatzbuchung, da diese nicht mit den realen Gegebenheiten übereinstimmt, sowie für die schwierige Situation beim Verlassen des Parkplatzes.

Alles in allem, wenn man sich mit der Wartezeit auf dem Parkplatz abfinden kann, ist das Stadion mit Kindern einen Besuch wert.


Sarah
Sarah

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